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Pelletlager – Varianten und Tipps

Pelletlager

Pelletlager – Varianten und Tipps

Wird mit Pellets geheizt, kommt schnell die Frage auf welches Pelletlager das richtige ist. Darauf lässt sich pauschal keine Antwort geben. Denn ob ein Lagerraum oder ein Silo geeigneter ist, hängt sowohl von den persönlichen Wünschen des Heizungsbesitzers als auch vom Platzbedarf und den baulichen Voraussetzungen des Hauses und des Grundstückes ab. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern erhalten Sie einen kompakten Überblick über die verschiedenen Lagervarianten.

Gewebe- und Blechsilos

Pelletsilos bestehen aus einem Stahlgestell, in das ein Gewebesack eingespannt wird. Durch die Luftdurchlässigkeit des Gewebes kann ein eventuell auftretender Überdruck problemlos entweichen. Er entsteht wenn die bei der Befüllung des Lagers eingeblasene Luft nicht ungehindert aus dem Silo austreten kann. Zudem halten Gewebesilos auch Staub vom Brennstoff fern. So können die Pellets ohne Beschädigung und Verunreinigung gelagert werden. Die Höhe solcher Silos beträgt zwischen 1,80 m und 2,50 m und lässt sich variabel einstellen. Die gesamte Konstruktion wird freistehend aufgestellt und mit einem gewissen Abstand zum Boden aufgebaut. Letzteres schützt die kleinen Holzpresslingen vor niedrigen Wasserständen im Keller, die als Folgen eines Unwetters eventuell auftreten können. Der Preis für ein Gewebesilo mit einem Fassungsvermögen von 3 Tonnen Pellets liegt bei etwa 1.000 Euro. Eine weitere Alternative sind Pelletsilos deren Gestell einen Blechbehälter umschließen. Sie sind in den Größen 1,1 bzw. 2,1 Kubikmeter erhältlich.

Tipp für die Außenaufstellung von Pelletsilos

Wer sich dazu entscheidet das Silo draußen zu platzieren, sollte darauf achten, dass es ausreichend Schutz hat. Hier empfiehlt sich beispielsweise die Unterbringung unter einer Dachkonstruktion, wie einem Carport.

Pelletlager im Keller – Worauf ist zu achten?

Steht ausreichend Platz im Haus zur Verfügung oder wird Kelleraum durch eine Umrüstung von Öl- auf Pelletheizungen frei, bietet sich dieser als Lagermöglichkeit an.
Es ist darauf zu achten, dass der Pelletstankwagen des Herstellers weit genug an die Befüllstützen heranfahren kann. Außerdem sollte die Entfernung zwischen LKW und Lagerraum max. 30 Meter betragen. Je kürzer der Weg ist, umso weniger wird der Brennstoff beim Transport strapaziert. Legen Sie Matten auf dem Kellerboden aus, um eine geringe Schädigung beim Aufprall in den Raum sicherzustellen.

Ebenfalls empfehlenswert erweist sich die Montage von Schrägböden mit glatten Schalungsplatten im Winkel von 35 – 45 Grad. Sie begünstigen das Nachrutschen der Pellets bis zur Entnahmestelle. Damit wird gewährleistet, dass keine Reste auf dem Boden verbleiben und der Pelletslagerraum mithilfe der Fördervorrichtung vollständig geleert ist.

Wie groß muss der Lagerraum sein?

Welche Größe für den Lagerraum erforderlich ist hängt vom Wärmebedarf der Hausbewohner ab. Laut Deutschem Energieholz- und Pellet-Verband ist ein Platzbedarf von 3,125 Quadratmetern für ein Einfamilienhaus mit einem zugrundegelegten Wärmebedarf von 15 kW ideal. Hierbei wird ein Füllgrad von 2/3 zu Grunde gelegt. Das Lagervolumen des Kellers sollte etwa für einen Jahresbedarf an Pellets genügen. Daher erfolgt die Befüllung des Kellerraumes entsprechend im Einjahresabstand mit dem Tankwagen eines Pelletlieferanten. Über einen am LKW befestigten Schlauch werden die kleinen Holzpresslinge in den Lagerrraum geblasen.

Sackware als weitere Option

Die Lagerung in Form von Sackware eignet sich eher für den kleineren Bedarf an Pellets. Daher ist dessen Anschaffung im Vergleich zum Pelletlager meistens kostspieliger.
Generell gilt: Je größer die Abnahmemenge der Holzpresslinge ist, desto geringer fällt der zu entrichtende Preis aus.

Pellets als Sackware stellen eine sehr gute Übergangslösung dar, damit Sie bei einem Engpass auf Brennstoffvorräte zugreifen können. Die Säcke lassen sich auch im Freien lagern. Achten Sie jedoch auf eine witterungsgeschützte Lagerung ohne Bodenkontakt. Hier bietet sich eine Platzierung auf Holzpaletten in einem Gartenhaus an. In keinem Fall dürfen die Pellets mit Feuchtigkeit in form von flüssigem Wasser in Verbindung kommen. Das gilt natürlich auch für Kondenzwasser.

Pelletstank in der Erde

Eine weitere Variante ist des Pelletlager ist der Pelletstank. Dieser kann unterirdisch im Garten als sogenannter Erdkugeltank verbaut werden und bietet sich an sofern wenig Platz im Haus oder auf dem Grundstück vorhanden ist. Die Tanks bestehen aus Stahl, Kunststoff oder Beton. Berücksichtigen Sie, dass hierfür Erdarbeiten durchgeführt werden müssen, um den Tank in den Boden abzulassen. Bei einem Erdkugeltank erfolgt die Entnahme von oben. So werden die Pellets mithilfe eines Saugkopfes angesogen.

Weiter Informationen zum Thema Pelletheizungen erhalten Sie auch auf  www.kesselheld.de.

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